Unsere Kategorien dienen zur Orientierung. Selbstverständlich kannst du auch Seminare aus anderen Bereichen besuchen.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Die eigene Rolle verstehen und gestalten

Blockkurs

Professionelles Handeln in den Hilfen zur Erziehung ist unerlässlich für eine qualitativ hochwertige Arbeit mit den Schutzbefohlenden. Dieses Gleichgewicht, zwischen Beziehungsaufbau und professionellem Handeln, bewusst zu gestalten und die eigene Rolle immer wieder zu reflektieren zählt dabei zu den bedeutsamsten Aufgaben einer Fachkraft. Im pädagogischen Alltag treffen vielfältige Erwartungen aufeinander – von Kindern, Eltern, Kolleg*innen, Leitung und Trägern. Gleichzeitig stellen Fachkräfte auch Ansprüche an sich selbst. Dieses Seminar unterstützt dabei, die eigene Rolle klarer zu verstehen, Unsicherheiten zu reduzieren und Handlungssicherheit zu gewinnen. Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die ihre Rolle reflektieren, Erwartungen klären und mehr Klarheit in ihrem professionellen Handeln gewinnen möchten.

Professionelle Nähe in den Hilfen zur Erziehung gestalten

Blockkurs

Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung bewegen sich täglich in einem Spannungsfeld: Nähe ist Grundlage gelingender Beziehungen – zugleich braucht es Klarheit, Distanz und Schutz. Ein richtiges Verhältnis zwischen Nähe und Distanz zu schaffen ist im pädagogischen Alltag unverzichtbar – aber auch herausfordernd. Dieses Seminar lädt dazu ein, Nähe bewusst als Arbeitsinstrument zu nutzen, Chancen und Risiken zu erkennen und eigene Handlungsspielräume zu erweitern. Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die ihre professionelle Beziehungsgestaltung vertiefen und reflektieren möchten.


Analoges Arbeiten im Raum – Systemische Strukturaufstellungen

Blockkurs

Systemische Strukturaufstellungen eröffnen neue Perspektiven auf komplexe Fragestellungen und machen Beziehungen, Dynamiken und Ressourcen unmittelbar erlebbar. Durch die räumliche Darstellung von Systemen können Zusammenhänge sichtbar werden, die im Gespräch allein häufig verborgen bleiben. Die Arbeit mit analogen Methoden unterstützt dabei, festgefahrene Situationen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und tragfähige Lösungswege zu entwickeln.

Dieses eintägige Seminar vermittelt einen praxisnahen Einblick in ausgewählte Methoden der systemischen Strukturaufstellungsarbeit. Im Mittelpunkt stehen erprobte Formate, die sich sowohl für die eigene Reflexion als auch für die professionelle Beratung und Begleitung von Menschen im Kontext der Hilfen zur Erziehung eignen.

Die Teilnehmenden lernen verschiedene analoge Arbeitsformen kennen und erproben diese anhand eigener Fragestellungen und praxisnaher Fallbeispiele. Vorgestellt und praktisch eingeübt werden unter anderem das Tetralemma als Methode zur Erweiterung von Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten, die Arbeit mit dem Systembrett zur Visualisierung von Beziehungen und Wechselwirkungen sowie die Timeline, die biografische und zukunftsorientierte Entwicklungsprozesse sichtbar macht.

Das Seminar verbindet fachlichen Input mit Selbsterfahrung und praktischer Anwendung. Durch das eigene Erleben der Methoden entwickeln die Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis für deren Wirkweise und erhalten gleichzeitig konkrete Anregungen für den Transfer in ihren beruflichen Alltag. Dabei wird besonderer Wert auf eine ressourcen- und lösungsorientierte Haltung sowie auf die Reflexion der eigenen professionellen Rolle gelegt.